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VCTG News-Archiv


02.10.2014

Die Angst beim Autofahren

Mit jeder neuen Erfindung entsteht eine neue Phobie. Das mag übertrieben klingen, ist aber im Prinzip so. Es gibt zu (fast) allem und jedem eine Phobie. Von A wie Arachnophobie (Angst vor Spinnen) bis Z wie Zelophobie (Angst vor Eifersucht), Zemmiphobia (Angst vor Nacktmullen) oder Zeurophobie (Angst vor Gott/Göttern). Eine weiter verbreitete Angst als wir uns im Alltag bewusst sind ist Amaxophobie. Das ist die Angst vor ... Autofahren. Sie manifestiert sich auf verschiedenen Ebenen. Von „ich kann durch keinen Tunnel fahren“ zu „Ich kann auf keine Autobahn fahren“ bis zu „Ich kann gar nicht fahren“ oder sogar „Ich kann in kein Auto steigen“. Das Resultat ist, dass man sich nicht ans Steuer setzt, obwohl man den Führerschein hat, oder gar nicht mehr in ein Auto steigt. Es ist weiter verbreitet als man denkt. Der ADAC schätzt, dass ungefähr eine Million (!) Menschen in Deutschland darunter leiden. Je nach Schätzung sind 75-90% davon Frauen. Schätzungen nach fahren rund 30 Prozent aller Frauen ab 25 Jahren nicht, obwohl sie es dürften. Die Dunkelziffer liegt üblicherweise höher. Inzwischen wird darüber geredet. Ab und zu. Hier einige Informationen:

http://www.welt.de/motor/article132781654/Wenn-das-Autofahren-Panikattacken-ausloest.html
http://www.welt.de/motor/article120625674/Hinterm-Lenkrad-werde-ich-zum-Angsthasen.html
http://www.sueddeutsche.de/auto/angst-vorm-autofahren-da-steckt-eine-phobie-dahinter-1.1511341
http://www.brigitte.de/reise/auto/angst-vorm-autofahren-572832/
http://www.zeit.de/auto/2012-11/fahrangst

Wie entsteht eine solche Phobie? In der Regel steckt ein traumatisches Erlebnis dahinter – oder sogar mehrere. „Traumatisch“ ist sehr subjektiv zu verstehen. Ein schwerer Unfall, den man aktiv oder passiv erlebt hat, kommt natürlich in Frage. Eine kleine Beule, ein Kratzer aber auch. Selbst eine Situation, in der man dachte, es kommt zum Unfall, diesen in Gedanken vor sich sah, kann ausreichen, obwohl tatsächlich nichts passiert ist. Es geht in der Regel um die Angst vor einem Unfall. Die durch ganz unterschiedliche Dinge ausgelöst werden kann. Durch tatsächliche Erlebnisse, Erzählungen, Bilder im Kopf. Ein einziger Moment reicht aus. Ein Moment, in dem sich die Angst als Fehlinformation auf der Festplatte des Gehirn einbrennt. „Einbrennt“ weil solche Ängste sehr intensiv erlebt und sehr fest verankert werden. Deshalb ist es so schwer, sie wieder loszuwerden. 

Ein Coach oder Therapeut muss diese Fehlinformation wieder löschen. Die Festplatte frei machen für neue positivere Erfahrungen. Wieder mehr Freiheit und Verhaltensflexibilität herstellen. Zur Löschung intensiv eingebrannter Erfahrungen und Erlebnisse wurde emotionSync entwickelt. In wissenschaftlichen Studien hat sich gezeigt, dass emotionSync die derzeit effektivste Methode ist, binnen kürzester Zeit negative Emotionen zu löschen.

Präsidium VCTG




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