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VCTG News-Archiv


15.12.2017

Wer hilft den Kindern? Ein Buch-Review und emotionSync®

Review von Homeier, Schirin (2014). Sonnige Traurigtage. Illustriertes Kinderfachbuch für Kinder psychisch kranker Eltern. Mabuse-Verlag. 
Ist man als Elternteil psychisch krank, ist es schwer zu verstehen, wie das eigene Kind sich fühlen mag. Für das man nicht mehr in der Lage ist, altersgerecht zu sorgen. Das Kind umgekehrt versteht nicht, was falsch ist. Dieses Buch schließt diese Lücke.
 
Es ist ein hoch empfehlenswertes Buch für unterschiedliche Altersgruppen, genauer gesagt Kindern, ihren Eltern und Bezugspersonen. Es ist kindgerecht, bietet aber auch viele Aufschlüsse für Erwachsene. Es beschreibt die Situation von Kindern psychisch erkrankter Elternteile, die ihnen nicht mal die Tür öffnen können.
Es beschreibt für Kinder die Situation, wenn das Elternteil nur im Bett liegt und sich nicht kümmern kann.
Es beschreibt, wie das Kind Arbeiten übernimmt, die nicht altersgerecht sind – aus der Verzweiflung heraus, den Eltern helfen zu wollen.
Es beschreibt, wie Kinder verzweifelt nach Lösungen suchen – Kuscheltieren opfern oder ganz profan Nudeln kochen. Wie sie sich schuldig fühlen, wenn dies nicht klappt.
Es beschreibt die Scham, die Unsicherheit, sich niemandem anzuvertrauen.
Dies alles wird aus kindgerechter Perspektive dargestellt, so dass sich betroffene Kinder gleich angesprochen fühlen.
Es beschreibt aber auch aus anderer Perspektive, wie Kinder durch kleine Gesten und kleine Hinweise seitens der Bezugspersonen (Erzieher, Lehrer etc.) ermuntert werden können, sich zu öffnen. Wie nah manch mal Hilfe ist. Wie mit Bezugspersonen zusammengearbeitet werden kann und wie diese mitwirken können.
Es beschreibt, wie ein Kind begleitet werden kann, wenn das Elternteil in stationäre Betreuung muss.
Das Buch gibt einem Kind tagebuchartige Möglichkeiten, aufzuschreiben, was in ihm vor sich geht. Sich selbst beizubringen, dass es nicht schuldig ist. Welche Möglichkeiten es gibt. Es ermuntert das Kind intensiv sich anderen Bezugspersonen anvertrauen, z. B. Lehrern. Zu lernen, dass man nicht der einzige ist. Wieder und wieder, dass man sich nicht schämen muss. Dass man nicht allein ist. Dass es sich lohnt, Hilfe zu suchen. Zu erkennen, dass man nicht wie die Eltern ist. Dass man anders ist. Dass es Hilfe gibt.
Es gibt Hoffnung für die Kinder, die das (noch) nicht erleben. Die Hoffnung, nicht aufzugeben, sondern weiter zu suchen und es zu versuchen. Zu verstehen, was und wie passiert ist.
 
Das ganze ist ausgestattet mit kindgerechten und liebevoll gemalten Bildern. Mit vielen konkreten Tipps und Kontaktadressen für Kinder. Auch mit vielen Informationen für Eltern und Bezugspersonen. Beide – Eltern und Bezugspersonen – erhalten tiefen Einblick .
 
Wenn reden nicht ausreicht – emotionSync®Oftmals sind Gefühle so intensiv, dass darüber reden nicht mehr ausreicht. Gerade bei Kindern in einer solchen Situation – Schuldgefühle, Versagensängste, Hilflosigkeit. Diese sind neuronal so stark verankert, dass der Verstand nicht ausreicht, um diese Traumata so verwinden. Hier gibt es neue Methoden, die diese starken Emotionen neuronal abkoppeln und somit eine Auseinandersetzung mit der Situation überhaupt erst ermöglichen. emotionSync® ist eine neuropsychologische Methode in sehr kurzer Zeit Traumata emotional abzukoppeln. Sie ist für Kinder geeignet sobald sie in der Lage sind Anweisungen rational zu verstehen und ihnen Folge zu leisten



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